Juni 08, 2013

mai en film #05/13


Inhalt: Ein Schriftsteller bittet den indisch-stämmigen Pi Patel seine Lebensgeschichte zu erzählen. Er beginnt mit seiner Kindheit und der Entstehung seines Spitznamens. Dann erzählt er vom Zoo seines Vaters und wie der wegen fehlender finanzieller Unterstützung seine Tiere nach Kanada verkaufen muss. Auf dem Schiff werden Familie und Tiere von einem Sturm überrascht und plötzlich findet sich Pi auf einem Rettungsboot zusammen mit einem Zebra, einem Orangutan, einer Hyäne... und einem Tiger.
Meinung: Indisches Englisch ist irgendwie süß. Einfach wunderbare Bilder. Eine interessante Geschichte und gar nicht mal so langweilig wie man annehmen könnte, wenn man fast den ganzen Film mit Pi auf dem Meer verbringen muss.

Inhalt:1979 wird die u.s.amerikanische Botschaft im Iran von Revolutionären gestürmt. Die Mitarbeiter werden als Geiseln gefangen genommen, um Forderungen durchzusetzen. Sechs Mitarbeitern gelingt allerdings die Flucht und sie finden im Haus des kanadischen Botschafters Unterschlupf. Der CIA-Experte Tony Mendez entwickelt einen wilden Plan: als (falsches) Team eines kanadischen Filmprojekts will er die Botschaftsmitarbeiter befreien.
Meinung: Nein, Affleck-Fan bin ich immer noch nicht (ich mochte ihn eigentlich nur in Dogma und da war ich noch jung). Der Film ist allerdings spannend bis zuletzt.

Inhalt: Gangster Mickey Cohen will 1949 mit allen Mitteln Los Angeles kontrollieren. Dafür verbreitet er Schrecken und besticht alle höheren Ämter, sodass ihm niemand in die Quere kommen kann. Wäre da nicht der Polizist John O'Mara. Vom Polizeichef wird er zum Anführer einer geheimen Einheit gemacht, die Cohen und seine Machenschaften ausschalten soll. Er sucht sich fähige Mitstreiter und beginnt seinen Kampf gegen das organisierte Verbrechen.
Meinung: Solides Casting. Erfüllt alle Gangster-Klischees. Schöne Bilder (von der ganzen Gewalt mal abgesehen, ist bpsw. das Kostümbild sehr schick). Ich hatte nichts erwartet und wurde angenehm überrascht.

Inhalt: Nachdem fünf Menschen erschossen wurden, ist der schuldige Sniper schnell gefunden. Der Mann gesteht allerdings nicht und will nur Jack Reacher sehen. Der ist schon auf dem Weg. Sehr zur Erleichterung der Verteidigung. Allerdings versucht Reacher nur mit Sicherheit festzustellen, dass der Sniper wirklich schuldig ist und findet dabei einige interessante Dinge heraus.
Meinung: Ich weiß schon nicht mehr, warum ich es immer wieder versuche. Tom Cruise ist doof und hat wirklich nur zwei Gesichtsaudrücke. Die Geschichte ist ganz unterhaltsam (könnte man einen netten Tatort draus machen), aber Tom nervt mit seiner Ego-Show.

Inhalt: Sheriff Owens hat sich in eine verschlafene Kleinstadt zurückgezogen, um die letzten Jahre seiner Polizeikarriere beschaulich zu verbringen. Leider rast ein äußerst fieser, gerade frisch entflohener Verbrecher mit großem Tempo auf sein Städtchen zu, das die letzte Bastion vor der Flucht ins Ausland bildet. Natürlich drückt sich der Sheriff nicht vor seiner Verantwortung und tut alles, um den Bösewicht aufzuhalten.
Meinung: Irgendwer hatte gesagt, dass der Film lustig sei. Vielleicht hatte ich beim Anschauen einfach nicht den nötigen Humor. Das ist schon irgendwie alles unterhaltsam und Johnny Knoxville macht sich als netter Irrer auch immer gut, aber Arnolds Akzent ist eben doof und das Geballer auch.

Inhalt: Vincent wird Vater. Das verkündet er stolz als er bei seiner Schwester und deren Mann (zusammen mit seiner Frau und einem weiteren Freund aus Kindheitstagen) zum Essen eingeladen ist. Als er aber über den Vornamen seines künftigen Kindes spricht, wird aus dem schönen Beisammensein eine wilde Diskussion und ein ziemlich spannender Abend.
Meinung: Ha! Ich bin stolz auf mich! Dieses Mal habe ich einen französischen Film sogar ohne Untertitel und nur mit wenig Flüsterhilfe von Arnaud verstanden. Mein persönliches Highlight des Monats (bei der Auswahl zugegebenermaßen auch nicht so schwer). Dass ein Theaterstück zugrunde liegt, merkt man schnell.  Die Dialoge sind zentral, das Timing sehr gut. Bei der hitzigen Diskussion verlässt komischerweise niemand den Raum und das wird anstrengend... macht aber den Film aus. Empfehlenswert. 

Kommentare:

  1. Le Prenom wöchte ich unbedingt auch noch sehen...als alter und leidenschaftlicher Patrick Bruel Fan :-) Ansonsten kann ich bei keinem anderen Film mitreden, noch nicht...schönes Wochenende :-)

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  2. Ohhh ein guter Filmtipp für einen der nächsten Abende "Le Prènom"...den werde ich mir merken, klingt echt gut!!

    Ich war noch nie in Paris aber es steht definitiv auf meiner Städteliste hihi und irgendwann treibt mich der Wind hoffentlich auch mal hin - deine Bilder laden echt zum Träumen ein *_*

    Jetzt klick ich mich mal weiter durch die Hochzeitsbilder und staune immer wieder über das Kleid und die blauen Schuhe - finde ich so unfassbar toll!!!

    Kenne deinen Blog übrigens durch Alice und hätte mal früher anfangen sollen, regelmäßig zu lesen, jetzt muss ich viiiel aufholen (:

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  3. Ich mag deinen Filmgeschmack :)

    Life of Pi:
    grandiose Bilder, irgendwie ne coole Story. Ich wollte den eigentlich nicht sehen, aber nun würd' ich ihn mir ein zweites und auch ein drittes Mal ansehen.

    Argo:
    packend bis zum Schluss. Ben Affleck spielt sehr gut. Dogma <3

    Gangster Squad:
    krasse Story, klasse Schauspieler. Sean Penn ist ein richtig fieser Mensch ;-)

    Jack Reacher:
    Popcorn-Action-Kino, bei dem man aber auch nicht mal den Bruchteil einer Sekunde drüber nachdenken darf. Einschalten, ansehen und Ende. :-)

    Ich bin auch über Alice' Blog zu dir gestolpert ;-)

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  4. na, herzlich willkommen Marc (darf ich eigentlich immer noch pc sagen?) ;)

    meinen "guten" filmgeschmack habe ich auch zu einem großteil meinem mann zu verdanken :D

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  5. Bei uns hat eher MIR der Mann seinen guten Geschmack zu verdanken *höhö* Gangster Squad hat Marc schon gesehen, ich nicht... ich mussschauen wann ich dazu bereit bin, bin aktuell so empfindlich.

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thanks for taking the time to leave a comment!