September 28, 2016

châteaulin (kastellin), bretagne, france




Châteaulin ist so ein Städtchen im Finistère, durch das man einfach mal durchfährt und vielleicht denkt "Ja, hübsch". Es liegt an der Aulne, die Teil des Nantes-Brest-Kanals ist und mit einem Flüsschen wird mir ja jeder Ort gleich sympathischer. Es gibt immerhin eine Bäckerei mit sehr leckeren Törtchen (und noch eine mit tollem Brot) und ein paar solide Restaurants für den Hunger zwischendurch (über eins hab' ich sogar schon mal berichtet)... 


Châteaulin is one of those small towns in the Finistère region of Brittany which you maybe just drive through and think "Yes, cute". It's located on the Aulne river which is part of the Nantes-Brest-Canal and a river always makes a village or town nicer for me. There are some nice bakeries - one offering real nice cakes, another real nice bread - and some decent restaurants, too...


September 24, 2016

leipzig by boat



Wie jetzt?! Leipzig mit dem Schiff? Mit fragenden Augen blickte ich meine Freundin an, die mich zur Bootstour durch Leipzig eingeladen hatte... ja, das gibt's und schön isses auch noch.
Ich mag's ja immer, wenn Arbeit und Freundesbesuche sich verbinden lassen und so hatte ich meine Rückfahrt recht großzügig gebucht, um nach meinem Arbeitstreffen in Leipzig auch noch Freunde wiederzusehen. Für eine davon hatte ich in letzter Zeit immer wieder Seminararbeiten Korrektur gelesen und die bedankte sich neben einem schicken Essen mit eben dieser Bootstour. Mit einem richtigen Seebären schipperten wir also über Leipzigs Kanäle und erkundeten die Stadt vom Wasser aus - ein völliger neuer Anblick für mich. Unheimlich entspannt mit Käffchen, Sonnenschein und einem Kapitän, der fröhlich Anekdoten und Wissenswertes mischte, verbrachten wir also eine schöne Stunde auf dem Wasser... Bötchenfahren ist toll.


Leipzig by boat? I was not sure i had really understood my friend when she invited me to a boat tour through Leipzig... well, it does exist and it's a pleasant experience.
I really like it when i can combine work trips with meeting friends and so i had booked my return trip after a work meeting in Leipzig with enough time to catch up with friends. For one of them i have been proof reading her university essays a lot lately and she wanted to thank me by treating me (to some nice food and) this boat tour. We were lucky to call a real sea dog our captain and he kept us entertained with interesting information and anecdotes while we enjoyed a fresh coffee, all the green and the sunshine - it was such a relaxed time on the water... boat trips are awesome.


September 21, 2016

mount misen, miyajima, japan



Miyajima ist eine wunderschöne kleine Insel, wie ihr hoffentlich meinem letzten Post dazu entnehmen konntet (warum hab' ich eigentlich immer "Girl from Miyajima" im Ohr?!). Dort gibt's auch einen Berg zu besteigen, über den ich mir allerdings vorher (und bis zur Ankunft auf der Insel) gar keine Gedanken gemacht hatte. Alles begann ganz nett mit einem angenehmen Anstieg, Tempeln und lustigen Statuen am Wegesrand... leider hatten wir aber gerade Geldsorgen (wir mussten aus der Ferne später noch unser Kreditkartenlimit klären) und wollten unsere Yen lieber für Essen als für Seilbahnen ausgeben: also, zu Fuß hoch auf den Misen.


Normalerweise bin ich relativ belastungsfähig und Anstiege bekomme ich auch irgendwie hin, aber mit Treppenstufen, die dazu oft noch unregelmäßig und manchmal sehr sehr hoch sind, kommen ich und meine kurzen Beinchen auf Dauer nicht so wirklich klar. Dieser Aufstieg war für mich der härteste Teil der ganzen Reise. Ich fluchte, kämpfte, litt und starrte fassungslos den alten Japanern hinterher, die lässig an uns vorbei wanderten. Immer wenn ich dachte, ich hätte es geschafft, ging es weiter nach oben. Am Gipfel musste ich dann auch noch meine wohl verdienten Kekse gegen blöde Rehe verteidigen und der Ausblick war mir sowieso egal... alles tat so weh!
Nach unten ging's in nicht mal einem Drittel der Aufstiegszeit (und jetzt war Arnaud dran mit Fluchen, der das Stauchen beim Abstieg nicht so mag) und langsam heiterte sich mein Gemüt wieder auf. Ich freute mich soso sehr auf mein Bett an diesem Abend...


Miyajima is a lovely little island, as you could fortunately see in my last post about it (why do i always have "girl from miyajima" in my ear?!). There's also a mountain you can climb but i never really thought about it before i arrived on the island. It all started with a nice walk uphill, some temples and funny statues along the way... unfortunately we had some money trouble (we had to resolve our credit card issues later on which was fun over that distance and those timezones. not.) and wanted to rather spend our yen on food than on cable cars: well, let's climb mount Misen on foot.

Usually i am alright with walking up a mountain but stairs that are irregular and really really high are a bit much for me and my short legs. The way up mount Misen was the worst part of the journey for me. I was cursing, fighting, suffering and staring helplessly at those old Japanese fellows who walked past us smiling like they didn't need to put any effort in climbing up. Once i reached the summit i even had to fight some stupid deer over my well-deserved cookies and i didn't really care for the view anymore... everything hurt!
Going down was way easier and we managed to get back in about a third of the time it took us to go up. My mood lightened again and i was soso looking forward to my bed that evening...