Juni 11, 2013

le bus palladium



Ein netter Hinweis von Freunden und schon landet man an einem leicht verregneten Samstag Abend im Bus Palladium (aber es regnet! - hey, unsere Eheringe sind aus Palladium! lass uns da mal vorbeischauen! - na gut!). Überzeugt hat vor allem der Eintrittspreis. Sechs Euro sind nicht viel für Paris. Zumal man drei Bands geboten bekommt - wenn auch eher unbekannte. Die Getränke konnte man sich auch gut leisten (aber die Cola war wässrig!). Wir haben also DùnndottaTeketi Boum und Bison Bisou bestaunen dürfen und waren dabei sogar noch mit ausreichend Platz gesegnet.
Dùnndotta waren... ja, irgendwie anders. Was die Sängerin so gesagt hat, musste ihr musikalischer Partner übersetzen, denn das war nicht von dieser Welt. Die Damen wollten unbedingt ihr Kleid haben. Ich war ein bisschen skeptisch mit all dem Plastik, habe jetzt aber "Vision" zuhause! Teketi Boum waren spannend mit ihren Loop-Maschinen und dem Kontrabass. Allerdings war die entspannte Musik irgendwie mehr was für draußen... irgendwo am Wasser entspannen... das hätte besser gepasst. Bison Bisou waren ziemlich jung, genau wie ihre Groupies, die sich dem Sänger um den Hals warfen oder ganz nach Klischee schön auf der Bühne knutschten. Wie der Sänger in seine Hosen kommt, weiß ich nicht. Vielleicht ist er auch einfach reingewachsen und kommt seit 5 Jahren nicht mehr raus. Erklärt zumindest das Schreien und verärgerte Rumgehüpfe. Irgendwann war das bloß noch Krach und ich musste mir eingestehen, zu alt für sowas zu sein. 
Insgesamt: ein schöner Abend! Wer mal in Paris weggehen will, sollte sich auf der Internetseite umsehen und dann vorbeischauen... nach den Konzerten verwandelt sich das Ganze in einen Club. Vorteil, wenn man das Konzert gesehen hat: man spart den Club-Eintritt von 20 Euro, den man ab halb eins berappen müsste.


A nice hint by friends and suddenly you will find yourself in the Bus Palladium during a rainy Saturday night (but it rains! - hey, our wedding rings are made of palladium! let's give it a try! - okay!). The most convincing was the price. Six Euros are really cheap for Paris. We got three (rather unknown) bands and the drinks were not that expensive as well (although my coke was a bit watery). So we saw the shows of  DùnndottaTeketi Boum and Bison Bisou, all the while even having enough space to move.
 Dùnndotta were... well, somehow different. The singer was not of this world and had to be translated by her partner (no idea what kind of language she was speaking!). The ladies all wanted to have her dress. I was sceptical about all the plastic but now i have "vision" at home! Teketi Boum were interesting with their loop machines and the nice big bass. Somehow the music did not fit the setting, though. Felt more like something you want to hear while relaxing... outside, close to water. Bison Bisou were really young, just like their groupies who jumped on stage kissing the singer or -say yes to the klischee!- each other. I have no idea how the singer gets into his pants. My guess: he's been in them for five years and has no clue how to get out of them. Would explain the screaming and angry jumping. At some point it all turned into being just noise and i had to admit that i was probably too old for this.
All in all: a nice evening! Should you want to go out in Paris, have a look at the homepage of Bus Palladium and check if there's something for you... after the concerts it turns into a club. Advantage if you see the concert: you get around paying the entrance fee for the club (20Euros!) that you would have to pay from half past midnight on.



Kommentare:

  1. klingt gut, bin im Moment im Konzert Wahn und merke auch das nicht immer alles die Stadionshow fuer 80£ sein muss. Und wer weiss, vielleicht triffst du auf die Weise mal suf eine neue absolute Lieblingsband :-)

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  2. Also der Leuchter und die Tapete sind ja mal der Hammer :-)
    Aber 20€ Eintritt für nen Club... Uff.

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thanks for taking the time to leave a comment!