Juni 24, 2011

elizabeth gilbert - eat pray love

Dieses Buch... ich erinnere mich, dass ich es schon öfter in der Hand hatte (der Titel ist einfach gut) und es dann doch wieder weggelegt habe... will ich denn wirklich etwas von einer Frau in ihrer Midlife crisis lesen? Netterweise musste ich mir das Werk aber nicht kaufen, sondern konnte es, während ich in Dresden war, von einer Freundin ausleihen.
In ihrem Roman beschreibt Elizabeth Gilbert autobiographisch, wie sie inmitten eines glücklich anmutenden Lebens plötzlich tieftraurig wird, bald vor den Scherben ihrer Ehe steht und wie sie ihr Leben ändert. Sie unterteilt ihr Werk in 108 Abschnitte - entsprechend einer Gebetskette (Mala) und ihre Reisen zu den drei I - Italien, Indien, Indonesien - bilden dabei jeweils ein Drittel.
Die Beschreibungen von Gilbert sind sehr wortgewandt, manchmal wünscht man sich jedoch, sie wäre keine Journalistin und würde die Ausführlichkeit ihrer Erklärungen ein wenig einschränken... natürlich sind Bücher mit Lerneffekt etwas schönes, aber hier wurde es mir manchmal zu viel. Die drei Abschnitte sind so verschieden, wie die Länder, die darin vorkommen. Italien ist ein schöner Einstieg. Indien und Indonesien sind mir öfter zu esoterisch, insgesamt ist die Geschichte jedoch schön nachvollziehbar. Das Ende ist ein wenig zu plump für mich, aber auch im "echten" Leben (das sie ja dokumentiert hat) soll's ja manchmal wie in einer Hollywood-Schnulze zugehen. Nette Unterhaltung - nicht mehr, nicht weniger.


via

This book... well, i remember checking it many times (the title is just really good) while i was in the bookstore hunting for more stuff to read - but i put it back every time... did i really want to read something from a woman in hermidlife crisis? Fortunately a friend of mine gave me the book while i was in Dresden so i did not have to buy it in the end.
Within her novel Elizabeth Gilbert tells autobiographically how she becomes really upset suddenly although her life seemed to be so happy before, how she has to face her divorce and give up her old life. She divides her book into 108 chapters according to the beads of a mala (chain used for praying) and her journeys to the three countries with the I - Italy, India, Indonesia - each form one third of it.
The descriptions of Gilbert are really eloquent - only sometimes one wishes, she would not be a journalist and stop lecturing readers about everything... of course it is nice to really learn something by reading a book but sometimes it was just too much for me. The three sections are as different as the countries described within them... Italy is a really nice beginning. India and Indonesia are often just too esoteric for me. All in all it is a story you can follow easily - even the "crazy" religious parts. The end is a bit too awkward in my opinion but it seems as the "real" life (which she is documenting) also sometimes appears to be like a Hollywood style schmaltzy film. Nice entertainment - not more, not less.

Kommentare:

  1. Ich sah mir den Film an und fand das Ende auch etwas plump. Allerdings wusste ich nicht, dass es autobiographisch ist. Dann hätte ich es wahrscheinlich etwas weniger plump gefunden.

    AntwortenLöschen
  2. Hat was mit der Nicht-Stimmigkeit des Photos. Hmm... muss mir was zum Thema überlegen und beim nächsten Blog-Makeover darauf achten. Vielleicht spiegelt die Kombination einfach meinen Charakter wieder, der auch oft sehr widersprüchlich ist :))

    AntwortenLöschen
  3. hm.... dann lese ich's nicht :D

    AntwortenLöschen
  4. naja... unterhält einen schon... vielleicht ist der film ja besser? auf jeden fall wär´s schneller :p

    AntwortenLöschen

thanks for taking the time to leave a comment!